Stadtpromenade Cottbus

Der Beitrag zum Workshop »Stadtpromenade Cottbus« zeigt eine ganzheitliche Lösung auf, welche die Ursachen der Standortdefizite behebt. Nach Süden schließen sich an dieser städtebaulich gerichteten Kontur das Carl-Blechen-Carré und die Straße der Jugend an. Parallel zur Lauffläche des Fußgängers verläuft in weiten Teilen eine Trassierung der Cottbuser Straßenbahn. Diese mäanderartige Struktur des Hauptverkehrsstroms bildet den Ansatzpunkt des städtebaulichen Entwurfsgedanken.
Das Erdgeschoss wird durch fließende Formen gegliedert und zeigt auf, wie der erhöhten Laufgeschwindigkeit der Passanten entgegen gewirkt werden kann. Dies entspricht der Wirkung, welche die ehemaligen Pavillons zu erzielen versuchten. Der Rückbau der vorhandenen oberirdischen baulichen Strukturen ist erforderlich, als dass sie aus der Sicht des Verfassers die notwendige städtebauliche Verdichtung nicht ermöglichen. Die Akzentuierung des Bauvolumens durch das zurückspringende, weitestgehend transparente Erdgeschoss und die darüber schwebenden Obergeschosse wird als eine Reminiszenz an die ehemaligen Pavillons mit ihren verbindenden Flugdächern verstanden.
Auslober: GEPRO Bau GmbH
Standort: Stadtzentrum Cottbus
Leistung: Wettbewerbsbeitrag
Projektdaten: Bauvolumen ca. 15 Mio €
Zeitraum: 2007